Landespflegepreis 2013

M. Biskamp – 1. Vorsitzender

Pflegepreis des Landesverbandes Hessen der Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen in der Psychiatrie (BFLK) e. V. verliehen

Die Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen in der Psychiatrie (BFLK) e.V. hat sich die Weiterentwicklung der psychiatrischen Pflege zum Ziel gesetzt.

Im Wissen um viele gute Projekte und Qualität sichernde Maßnahmen in psychiatrischen Fachkrankenhäusern, Abteilungen, ambulanten psychiatrischen Diensten und Wohnheimen hat der Landesverband Hessen der Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen in der Psychiatrie (BFLK) e. V. in 2013 zum zweiten Mal einen Pflegepreis auf Landesebene ausgeschrieben.

Die BFLK schenkt diesen Projekten die gebührende Aufmerksamkeit und stellt die Entwicklung von professioneller Pflege in der Öffentlichkeit dar.
Prämiert werden sollten Projekte, die zu einer direkten oder indirekten Verbesserung in der Versorgung von
Patienten in psychiatrischen Einrichtungen führen, die von psychiatrisch Pflegenden erbracht werden. Sie dienen der Professionalisierung psychiatrischer Pflege und zeichnen sich dadurch aus, dass sie alltagstauglich und institutionell verankert sind und/oder Modellcharakter haben.

Zugelassen wurden Projekte, die innerhalb der letzten zwei Jahre stattgefunden haben und sich den folgenden
Bereichen zuordnen lassen: Praxis, Management und Bildung.

Dieser Preis wurde im Rahmen einer Feierstunde in Schwalmstadt - Treysa vergeben.

Der mit 500,-Euro dotierte erste Preis ging an Herrn Stephan Vaupel (dievaupels@web.de), Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Haina. Herr Vaupel beschreibt sein Projekt zur Untersuchung zur Lebensqualität langzeituntergebrachter Forensikpatienten und die Schlussfolgerungen für die Patienten und auch die Mitarbeiter/innen einer Langzeitstation einer forensischen Klinik.

Der zweite Preis ging an Herrn Olaf Hilscher, (olaf.hilscher@klinikum-kassel.de) Klinikum Kassel, Ludwig – Noll – Krankenhaus, zu dem Thema der geplanten Bezugspflege bei chronisch Schizophrenie – Erkrankten auf einer Akut – Aufnahmestation und schildert die Möglichkeiten und Grenzen dieser Organisationsform der Pflege.

Herr Mathias Brandt, (mathedith@t-online.de) von der Johann – Wolfgang – Goethe Universitätsklinik Frankfurt/M. erreichte mit seiner Arbeit zur Optimierung der patientenorientierten Entlassungsplanung in der psychiatrischen Klinik den dritten Preis. Er beschreibt eindrucksvoll die Schwierigkeiten auf verschiedenen Ebenen bei einer geplanten Entlassung und Überleitung eines Patienten aus der stationären Behandlung.

Die Arbeiten der Preisträgerinnen und es Preisträgers zeichnen sich durch eine hohe Praxisrelevanz zum Nutzen der zu behandelnden und betreuenden Patienten in der Psychiatrie aus; aber auch zum Nutzen der hohen mit diesen Aufgaben betrauten pflegerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychiatrischer Kliniken und Stationen. Die Projekte können wertvolle Anregungen für den Regelbetrieb geben.

Interessierte können gerne über die angegebenen Mail-Adressen zu den Preisträgerinnen und Preisträgern Kontakt aufnehmen.